In den April schicken

Mrz
07

Um andere in den April zu schicken, bedarf es nicht nur Ideen, sondern es müssen auch welche sein, die möglichst niemand kennt. Es gibt viele Aprilscherze Beispiele – um einige zu nennen:  Eine nette Geschichte für den Lebenspartner könnte sein, ihn oder sie unter dem Vorwand einer Panne in die Nähe einer Gaststätte zu locken. Das Handy sollte dabei sein. Am Ort angekommen, ist natürlich niemand da, man lotst den Partner dann einfach weiter, vielleicht sogar schon bis an die Gaststätte. Na ja, man löst auf und geht hoffentlich versöhnt gemütlich essen. Auch Computer-Freaks installieren gerne mal ein paar Scherzprogramme, wie Schnarchtöne oder verrückt spielende Mauszeiger. Medien verbreiten gern schon mal Nonsens, in dem beispielsweise behauptet wird, dass die Erkennungsmelodie einer Sendung ab sofort nicht mehr von einer Live-Band gespielt wird. Was könnte man alles anfangen, wenn man wüsste, was Dihydrogenmonoxid ist? Man stelle sich vor, man würde vor der Gefährlichkeit dieses Stoffes warnen, das schon Berührung damit Folgen hat. Ganz ehrlich, nass wird es auf jeden Fall den hinter dem Begriff steckt nur H2O, unser gutes Wasser. Wer’s technischer mag, kann mal nachsehen, ob das WLAN-Kabel richtig gesteckt ist. Die ältesten, bekanntesten und eigentlich auch langweiligsten funktionieren trotzdem annähernd zu 100% immer. Da wäre der Hinweis auf den offenen Hosenschlitz, der Ruf ans Telefon oder an die Tür, obwohl niemand wartet usw.. Diese Kalauer sind am nächsten 1. April mit Sicherheit wieder dabei.

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